Mitten durch Deutschland zieht sich ein "Grünes Band" wo einst die deutsch-deutsche Grenze war. Aus dem einstigen Todesstreifen ist heute eine grüne Lebensader geworden. Tiere und Pflanzen, die man in Deutschland kaum noch findet, fanden auf dem innerdeutschen Grenzstreifen einen Rückzugsraum. So entwickelte sich eines der wertvollsten Biotope Deutschlands und Europas. 

Seit 1989 entwickelt der BUND den größten deutschen Biotopverbund stetig weiter – als wertvollen Lebensraum für viele bedrohte Tier und Pflanzenarten und als einmalige Erinnerungslandschaft. Das Grüne Band ist heute Teil des Nationalen Naturerbes und in weiten Teilen Nationales Naturmonument und es ist auf der Tentativliste zum UNESCO-Weltnaturerbe. 

In Sachsen-Anhalt ist das Grüne Band geprägt durch Moore und Feuchtwiesen. Aber auch Bruchwälder und Heidelandschaften sind vertreten. Seltene Schmetterlings-,  Libellen- und Amphibienarten finden ebenso ein zuhause wie eine vielfältige Vogelwelt: Kiebitze, Kraniche, Fisch- und Seeadler, Braunkehlchen und Pirol sind nur einige Beispiele. 

Grenzrelikte machen deutsch-deutsche Geschichte für Besucher erlebbar - so ist zum Beispiel ein Grenzturm in Besitz des BUND und ist begehbar.

Die fotografische Beschäftigung mit diesen unterschiedlichen Aspekten des Grünen Bandes eröffnet einen praktischen Zugang zu Natur, Landschaft und Geschichte.

Fotografie ist dabei nicht nur Mittel zur Dokumentation, sondern ein eigenständiges Bildungsinstrument. Die bewusste Auseinandersetzung mit einem Motiv erfordert Beobachtung, Konzentration, Planung und die Fähigkeit, aus unterschiedlichen Möglichkeiten begründete Entscheidungen zu treffen. 

Gleichzeitig fördert die fotografische Arbeit Kreativität, Problemlösungskompetenz und die Entwicklung einer eigenen Perspektive. Diese Fähigkeiten in der Fotografie lassen sich auf zahlreiche berufliche und alltägliche Situationen übertragen.

Die Teilnehmenden lernen, technische und gestalterische Entscheidungen bewusst zu treffen, eigene Ideen umzusetzen und deren Wirkung zu reflektieren. Durch die praktische Fotografie sowie die gemeinsame Betrachtung und Besprechung der entstandenen Arbeiten werden darüber hinaus Kommunikations-, Feedback- und Reflexionskompetenzen gefördert. Die Verbindung von Naturbeobachtung, historischer Auseinandersetzung und fotografischer Praxis schafft damit einen ganzheitlichen Lernraum, in den fachlichen, kreativen und übertragbaren beruflichen Kompetenzen miteinander verbunden werden.

Naturfotografie am Grünen Band - mit Fotografie Konzentrationsfähigkeit für Beruf und Alltag stärken

Wichtig: Es muss eine eigene Digitalkamera (keine Handykamera!) inkl. Akkus, Ladegerät und Speicherkarte mit manuellen/halbautomatischen Einstellmöglichkeiten sowie ein Laptop/iPad/Tablet (die Übertragung der Bilder von der Kamera in das Gerät sollte gewährleistet sein) für die Bildauswahl mitgebracht werden. Weiterhin nötig sind Regen- oder Outdoorbekleidung, festes Schuhwerk und eine
Unterlage zum darauf liegen oder -knien. Es können Objektive über alle Brennweiten genutzt werden. Weiteres Zubehör wie z.B. Stativ kann nach Wunsch und Verfügbarkeit mitgebracht werden.

Startdatum
Montag, 5. Juli 2027
Enddatum
Freitag, 9. Juli 2027
Dozenten
Angelika Zwick und Dominique Leppin
Veranstaltungsort

Hotel Siebeneichen
Kastanienweg 3
29410 Salzwedel

Geschäftsstelle
Wolfsburg
Unterrichtsstunden
40
Seminarnummer
271012052

Doppelzimmer

inkl. Frühstück

795,00 € pro Person

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Einzelzimmer

inkl. Frühstück

890,00 €

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